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Über Steine

 

 

DIAMANT – DER UNBEZWINGBARE

Der Diamant ist das härteste, bislang bekannte Mineral. Das „Bruchstück der Ewigkeit" wird unter unfassbaren Temperaturen von ca. 2000°C und sehr starkem Druck aus Graphit gebildet und gelangt durch Vulkanausbrüche an die Erdoberfläche. Der größte je gefundene Rohdiamant – der Stern von Afrika – wird im London Tower aufbewahrt und gehört somit der Queen. Wir Alltagsprinzessinnen lassen uns gerne auch kleine, runde, facettierte Diamanten schenken – sie heißen dann BRILLANT und schmücken so manchen Verlobungsring. Diesem alles durchdringenden, klaren Stein wird nachgesagt, dass er absolute Bewusstheit, Selbstbestimmung und Charakterstärke fördert. Auch logisches Denken und die Kontrolle über das eigene Leben wird die Trägerin dieses Juwels erlangen.... ob dies jedoch auch im Sinne des Verlobten ist, wissen wir nicht. Aber sollte er es mal an den Nerven bekommen, hilft es, ihm den Diamant ein Weilchen auf die Stirn zu legen.

 

SAPHIR – GELIEBTER, HOCHVEREHRTER SAPHIER

Bis ins 18. Jahrhundert verstand man darunter einen blauen Stein– heute weiß man, dass er in vielen Farben wie Weiß/ Schwarz/ Pink oder Gelb gefunden wird. Er ritzt, als zweithärtestes Mineral außer dem Diamanten, alle anderen Materialien. Als ein Symbol für Reichtum soll schon der Ring von König Salomon einen Saphir enthalten haben und seit dem 6. Jahrhundert tragen Kardinale an der segnenden rechten Hand einen Saphirring. Kein Wunder, hatte ihn doch auch Hildegard von Bingen in ihrem Beutel und setzte ihn ein bei Fiebererkrankungen und Schlaflosigkeit. Auch sei der Saphir der heiterste aller Edelsteine – von der Farbe des Himmels, meinte sie – und empfahl Waschungen mit Saphirwasser für einen freien Geist und ein beglücktes Herz. Wir wissen nicht, was Ihnen ihr Arzt oder Apotheker rät... aber wir würden ein schönes Schmuckstück mit Saphir direkt auf der Haut tragen.

 

AMETHYST – TRUNKEN VOR SCHÖNHEIT

Die Farbe Purpur bzw. Violett wurde bereits von Pharaonen, Königinnen und Königen als Symbol für Herrschaft geschätzt, lange bevor römische Kaiser sich in die purpurne "toga picta" kleideten. Amethyste kommen in verschiedenen Mengen auf allen Kontinenten vor und weisen je nach Fundort eine unterschiedliche Farbintensität auf. Von einem satten, tiefvioletten Purpur, über pastellfarbenen Lila-Tönungen, bis hin zum Blassrosa, auch "Rose de France" genannt. Eigentlich sollte der „Klunkerling" ja vor Trunkenheit bewahren, es werden ihm jedoch auch zahlreiche, übernatürlich heilsame Kräfte nachgesagt – kaum ein Übel, ob Schmerzen, Verspannungen, Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit kann dieser Edelstein angeblich nicht heilen. Gut, wenn man zum Entspannen immer ein Schmuckstück mit Amethyst im Haus hat, um es auf die betroffenen Stellen zu legen.

 

PERIDOT – AUSGEGLICHEN GRÜN, DIESER AUCH OLIVIN GENANNTE PERIDONA

Die Herkunft der Namen blieben im Dunkel, das Grün jedoch bekommt das Magnesium-Eisen-Silikat vom enthaltenen Nickel. Bereits vor 3500 Jahren sehr beliebt, war der Peridot vormals jedoch als „Olivin" bekannt. Bei den Griechen und Römern als wertvoller Schutz – und Heilstein beliebt, wurde er von Kreuzfahrern über ganz Europa verteilt; auch Moses wollte sich schon mit ihm vor Feinden schützen und bildet somit einen der Grundsteine für die Kirche. So wunderschön froschgrün ward er im Barock auch „Stein der Liebenden" genannt und sollte bei Herzschmerz, Wut und Melancholie schützen. Da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht ist er DER Helfer bei Verdauungsproblemen jedweder Art. Vorausgesetzt natürlich, man legt sich sein schönes Schmuckstück auf die Leber... Peridot – ein starker, grüner Stein mit Achillesferse: Ein Temperaturschock kann ihn beschädigen!

 

TOPAS – ENTDECKE DEN INNEREN REICHTUM MIT DEM TOPAZOS

Laut den Griechen sollen sich die Götter des Himmels und der Erde verschworen haben, den Himmel und die Meere durchsichtig blau erscheinen zu lassen – wie einen Topas. Seit mindestens 2000 Jahren bekannt, hat schon der verschwenderische und prunksüchtige August der Starke Topase in seinen Schmuck einarbeiten lassen. Topaskristalle können bei günstigen Bildungsbedingungen sehr groß werden – Kristalle von 100 kg und mehr sind keine Seltenheit. Der größte, jemals gesichtete Topaskristall soll eine sagenhafte Länge von einem Meter, ein Gewicht von 2.500 kg haben und in Mosambik gefunden worden sein! Als festen Bestandteil im Fundament der zwölf Tore zur Gottesstadt des Neuen Jerusalems, sollten die sogenannten apokalyptischen Steine zur Abwehr von Feinden und als Symbol für Schönheit und Glanz dienen. So farblich unterschiedlich wie dieser Edelstein ist, wurden ihm auch verschiedene magische Kräfte zugeschrieben. Den Männern sollte er Verstand, Weisheit und Hochherzigkeit bringen... Frauen hingegen zu Schönheit und Fruchtbarkeit verhelfen. Wir finden jedoch, mit einem Topas-Schmuckstück kann immer so herrlich „blau" gemacht werden.

 

CITRIN – ZITRONENSTEIN GEGEN DEN BÖSEN BLICK

Die hell– bis goldgelbe, ins Orange gehende Rarität der Quarze enthält in Spuren Aluminium, Eisen, Lithium, Magnesium und Calcium. Da er heute ein sehr beliebter Schmuckstein ist, sind leider sehr viele Fälschungen auf dem Markt (gebrannte Amethyste). Bereits im antiken Griechenland populär, versahen die Römer diese seltenen Edelsteine nach Christi Geburt mit einem geschliffenen Relief. So wurde er gegen die Pest eingesetzt und sollte giftige Schlangenbisse heilen; auch zum Ausleiten von Giftstoffen aus dem Körper wurde er medizinisch angewandt. Bis ins hohe Mittelalter als „Sonnenstein" verehrt, verbreitet der Citrin immer noch fröhlich beschwingte Gefühle, macht aktiv und hellt trübe Stimmung auf. Dies wird den sauren Zitronen zwar auch nachgesagt – der echte Citrin vermag das mit Sicherheit jedoch, ohne dabei das Gesicht zu verziehen... höchstens beim Preis des seltenen Stückes.

 

LEMONCITRIN- DER FRISCHE MIT DEM GUTE LAUNE KICK

Wer liebt es nicht, das grüne Gelb des Lemoncitrins. Citrin in seiner natürlichen Farbgebung ist meist blassgelb bis hellgelb. Exemplare mit intensiver Farbgebung entstehen durch das Brennen von hellem Amethyst oder Rauchquarz. Lemoncitrin jedoch ist ein gute Laune Stein schlechthin. Er erinnert uns an das frische Grün des Frühlings. Gebrannten Quarz gibt es in beachtlichen Größen, so bekommt die Farbe des Lemoncitrins eine intensive Leuchtkraft. Durch das kräftige grüngelb ist er auch nicht zu verwechseln mit dem natürlich gelben Citrin. Da die frische Farbe durch brennen und bestrahlen von Quarz entsteht, findet der Lemoncitrin jedoch als Heilstein keine Verwendung. Aber ganz sicher hebt ein Schmuckstück mit solch einer „Hasch mich, ich bin der Frühling!“ Steinfarbe jedes Mal die Stimmung, wenn man ihn sich nur ansieht.

 

GRANAT – DER KARFUNKELSTEIN IN ALLEN FARBSCHATTIERUNGEN

Schon Funde aus dem 6.–4. Jahrhundert vor Christus beweisen, dass der Stein seit Alters her beliebt war. Granat bedeutet: "der Körnige" (aus dem lat. granum). Je nach seiner chemischen Zusammensetzung entstehen unterschiedliche Farbvariationen, die von smaragd– bis gelbgrün, gelb bis ins bräunliche orange um dann hin ins tiefste rot zu gehen. Im alten Ägypten wurde er als Medizin verabreicht und in Amulette gegen den „bösen Blick" eingearbeitet. Im Mittelalter beschützte er die tapferen Kreuzritter vor Verletzungen – interessanterweise war er immer in Krisenzeiten en vogue. Auch sollte er den Kreislauf stabilisieren. Aufgrund der vielen enthaltenen Mineralstoffe wirken Granate stark stoffwechselanregend. Wer also nicht mehr weiter weiß und in schwierigen Zeiten Kraft schöpfen möchte, dem verhilft er wohl zu Gelassenheit, gegenseitiger Hilfe, Mut und Zuversicht... TOLL, dass es den Granat in so vielen Farben gibt, da ist dann für jedes Wehwehchen eine dabei!

 

RHODOLITH – DER KARFUNKELSTEIN UNTER DEN CARBUNCULUS GRANATUS

Plinius der Ältere taufte die Granate bereits vor über 2000 Jahren "Karfunkelsteine". Die Griechen nannten ihn auf Grund seiner glutroten Farbe "Pyrop" oder Feuerauge. Der Rhodolith ist somit der Rosenrote Granat aus der Pyrop-Gruppe. Er entsteht unter hohem Druck und findet sich vor allem im Tiefengestein Argentiniens, Indiens und Sri Lankas. Es hieß, der Stein, rot wie Blut, stärke das sexuelle Verlangen wohl besser als jedes Potenzmittel. Mit so einem richtig großen roten Granat könnte Frau in ausweglosen Situationen schon mal versuchen, den Blutdruck eines Mannes zu regulieren.

 

TSAVORIT – DER KÖNIG DER GRANATE

Der smaragdgrüne Granat aus Tansania, Kenia und Mali kommt eher selten vor und wird fast nur als geschliffener Edelstein angeboten. Die wunderschöne, dunkelgrüne Granatvariante wurde erst 1974 entdeckt – hier kann uns also Hildegard von Bingen nicht weiterhelfen... In der Steinheilkunde wird er zwar bei verschleppten und chronischen Erkrankungen eingesetzt, da es aber kaum Rohsteine im Handel gibt, legt man sich am besten ein tolles, mit dunkelgrünem Tsavorit gespicktes Schmuckstück – wie zum Beispiel einen Frosch an der Kette – zu. Der hilft dann sicher beim gesundwerden mit!

 

MONDSTEIN – DER STEIN DER WEISEN FRAUEN

Mit einem zauberhaften Lichtschimmer ist ein Edelstein umgeben, der dem Erdtrabanten seinen Namen verdankt: der MONDSTEIN. Nach Vorstellung der alten Römer ist er gar durch Mondschein entstanden. Je nach Herkunftsland ist die Farbe des Mondstein milchig weiß, braun, grau oder blau, helles orange, oftmals in allen Schattierungen zusammen. Auch finden sich gelbe, schwarze und rote Exemplare. Dem "Pierre de lune" werden als Liebeszauber tolle Dienste nachgesagt; auch die Fähigkeit, das Einfühlungsvermögen zu vertiefen und positive Gefühle intensiver aufzunehmen, habe der lunare Stein. Wer gerne vorausschauend ist, der könnte hellsichtig werden und sich an seine Träume erinnern. Körperlich regt er die Zirbeldrüse an; das bringt wiederum den Hormonzyklus in den Rhythmus der Mondphasen, fördert die Fruchtbarkeit, hilft nach der Geburt und das Klimakterium verliert auch seine Schrecken...

 

RAUCHQUARZ – MORMORION DER DUNKLE

Plinius, der römische Geschichtsschreiber und Naturforscher, nannte das Mineral – von uns schlicht RAUCHQUARZ genannt – in seiner Enzyklopädie Naturalis historia so. Schon im Rom der Antike waren aus dem rauchigen „Herrenstein" gearbeitete Siegel vor allem bei Männern höchst populär. Auch wurde der edle Stein innerhalb sakraler und mystischer Orte verwendet – zum Beispiel in Pyramiden oder in kirchlichen Himmelsgewölben. Da der Rauchquarz dem Mythos nach ein Schutzstein ist, wurden Rosenkränze und Kruzifixe, Gemmen und Büsten zur Abbildung ruhmreicher Krieger aus dem Stein geschnitten. Man sagt ihm nach, er helfe bei Stress zu innerer Ausgeglichenheit zurück zu finden und Besonnenheit zu bewahren. Angstlindernd und Kraft schenkend soll er trauernden Menschen helfen, die Lebensfreunde wieder zu erwecken und geduldig einen Neuanfang zu starten.

 

BERGKRISTALL – KRYSTALLOS... DER EISIGE SITZ DER GÖTTER

Schon 9600 Jahre vor Chr. kannte man den wasserklaren, durch hydrothermale Bildung aus reiner Kieselsäure-Lösung entstehenden Bergkristall. Von den alten Griechen als Krystallos – "das ewige Eis" bezeichnet brachten ihn die Römer als "versteinertes Eis" aus den Alpen mit. Für sie war der Bergkristall der Sitz der Götter, der Weisheit, Mut und Treue verleihen sollte. Die Indianer wiederum legten ihren Neugeborenen einen Bergkristall zum Schutze gegen alles Böse in die Wiege; die Buddhisten hingegen erhoffen sich von ihm die vollkommene Erleuchtung. Seit dem 13. Jahrhundert wurden aus Bergkristall halbkugelförmige Lesesteine als Lesehilfe für Kurzsichtige angefertigt; mit der Kristallkugel versuchen die Hellsichtigen fortan bis in die ferne Zukunft zu schauen. Eine große Bandbreite an Heilwirkungen wird dem „Ewiggefrorenem" nachgesagt – ob Verdauung, Rückenleiden, Kopfschmerzen, Herz und Kreislauf – Hildegard von Bingen setze ihn bei Schilddrüsen Erkrankungen und Augenleiden ein. Das Trinken aus Kristallschalen und lutschen am Quarzstein hilft bei Durst und Zahnweh. Aufgrund seiner Reinheit vermittelt der Bergkristall eine glasklare Wahrnehmung und Einsicht in das eigene Sein. In Jahrmillionen entstanden, kann er Urerinnerungen in uns wecken und tiefe Erkenntnisse unserer inneren Wahrheit freisetzen. Am besten wir fassen das "steinerne Eis" in Silber und tragen es immer ganz nah bei uns. Aber Achtung: wird es ihm zu heiß, kann er zerspringen.

 

DER ROSENQUARZ – ROSAQUARZ, DER HERZ ALLERLIEBSTE

Seit 1800 als Rosenquarz bekannt, wurde das Symbol für Liebe und Freundschaft zuvor „gemeiner Quarz" genannt. Sein feines, romantisches Rosa entsteht durch im Quarz enthaltenes Mangan und Titan. In der griechischen Mythologie waren es – wie soll es auch anders sein – Amor und Eros höchstpersönlich, die den Rosa Quarz auf die Erde gebracht haben, um den Menschen die Liebe und Versöhnung zu schenken. Schon seit langem wird der rosige Quarz zu Schmuckstücken und Kunstgegenständen verarbeitet. Bis heute wird ihm nachgesagt, er sei gut für Herz und Kreislauf, er bringe Ruhe und Harmonie in jeden Raum und dient neben elektrische Geräte gelegt als „Entstrahler". Seine Hauptaufgabe aber scheint der Liebe und der Heilung von verletzten Herzen gewidmet. Er kann anscheinend das Gemüt besänftigen, ein harmonisches Zusammenleben fördern und steigere die Liebesfähigkeit. Allemal besser als die rosarote Brille ist ein reales, schönes Schmuckstück mit dem die Gefühle ausgleichenden Stein der Liebe.

 

SÜßWASSERZUCHTPERLEN - DER ENGEL TRÄNEN

Dabei bildet sich seit vielen tausenden von Jahren die lat. Perla unter Wasser, in Meeres- oder Süßwassermuscheln oder auch Schnecken. Und zwar bildet sie sich, sozusagen als Immunabwehr um einen in die Muschel eingedrungenen Fremdkörper. Die Schleimhaut des Tieres wird gereizt und die Muschel nimmt das zum Aufbau der Schale bestimmte Perlmutt und umkapselt den Eindringling mit vielen Schichten. Funde im alten Pompeji, in Ägypten und Mexiko deuten darauf hin, dass Menschen die Perlen schon seit ca. 6000 Jahren verehren. Als Talisman, als Symbol der Macht, Weisheit und Glück wurden die in Sri Lanka, Südindien, Mexiko, Tahiti und Rotem Meer vorkommenden natürlichen Meerwasserperlen verehrt. Der unglaubliche Lüster oder auch Orient oder Schmelz der „Engelstränen“ kommt durch die schindelartige Ablagerung des Calciumcarbonates. Dabei entstehen viele wunderschöne Pastelltöne von rosa, creme, silber, gold und gar blau-schwarz. Natürlich gewachsene Perlen könnten die enorme Nachfrage nie befriedigen, so machen heute Zuchtperlen über 90 % des Perlhandels aus. Bereits im 13. Jahrhundert pflanzten die Chinesen kleine Gegenstände in die Innenwand der Muscheln um das Perlwachstum anzuregen. Dabei kommen so allerlei Formen zustande. Trägt Frau Perlen kann sie sich über süße Träume sicher sein. Eher wach bleibt sie jedoch, wenn sie wie die alten Mongolen ihre Perlkette als Suppe kocht und mit dem Sud die Manneskraft ihres Lovers steigert… aber dann ist das Schmuckstück wegen einer Nacht hinüber. Dabei könnten die schönen Ketten helfen Trauer, Schmerz und Verlust zu wandeln bevor man ein Geschwür darüber bekommt. So eine schöne Perlkette anstelle bittere Medizin, ein Versuch wäre sie wert.

 

TAHITIZUCHTPERLEN

In einer der polynesischen Schöpfungsgeschichten überbringt Tane, der Schöpfer der Welt und Gott der Harmonie und der Schönheit, DAS LICHT eingefangen in Perlen IN DIE WELT. Die Perlen inspirieren ihn mit ihrer Form und ihrem Glanz zur Erschaffung der Sterne. Die Tahitiperlen zeigen eine reiche Palette phantastischer Farben wie silbergrau, grüngrau, blaugrün, gelbgrün, bronzefarben und aubergine. Wirklich schwarze Perlen sind extrem rar. Tahitiperlen findet man heute immer seltener wild, typischer ist auch hier die Zuchtperle. Die Austern zur Zucht gewinnt man in Französisch Polynesien.  In die Auster werden kleine Kerne eingepflanzt und nach ca. 3 Jahren kann man die Perle ernten. Die Beschaffenheit des Kerns spielt für die Perlenqualität eine große Rolle. Er muss rund und ganz glatt sein. In 16 bis 24 Monaten wird von der Muschel eine Perlmuttschicht von 0,8 - 2,0 mm gebildet. Wenn alles gut verläuft, kann eine Perle von einem Durchmesser von 10 - 14 mm entstehen. Wir verarbeiten in der Regel schön gewachsene Perlen mit einem Durchmesser von 9 mm. Die Oberfläche der Perlen ist weich und sehr empfindlich.Durch die Berührung mit Edelsteinen und Metallen können Sie leicht verkratzen. Auch fühlen sie ich in Lederbeuteln nicht wohl, die Gerbsäure kann dem Lüster schaden. Vor Kosmetika, die Fett, Säuren oder Bleichmittel enthalten, sollte man sie schützen. Reiben Sie daher nach dem Tragen die Rückstände von Kosmetika oder Schweiß mit einem weichen, trockenen, nicht kratzenden Tuch ohne jede Zusätze ab.

 
ACHAT - DER BUNTE STEIN VOM ACHATES FLUSS

Der phantasievolle Stein mit ebenso kreativen Namen wie Augen-, Moos-, Baum-, Feuer- oder Wolkenachat entsteht bei Temperaturen von ca. 200° bis 100° unter hydrothermalen Bedingungen. Schon die alten Griechen beherrschten die Kunst der Verarbeitung der mehrschichtigen Steine zu edlen Ziergegenständen wie Gefäße, Siegel und vor allem Gemmen. Schmuckgemmen werden aus dem Bänderachat- auch Lagensteine genannt- fein heraus geschliffen. Durch hohe Konzentration und Präzision wird das helle Band des Steines Schicht für Schicht an einer Drehbank abgeschliffen und anschließend mit Holz oder Leder poliert…Ganz philosophisch betrachtet steht der Achat als Heilstein für die inneren Balance und Stabilität und ist in der Lage, negative Energien fernzuhalten, zu wandeln und ein Bewusstsein zu entwickeln, bis hin zum Kollektiv. Seine verschiedenen Schichten sind in der Lage, versteckte Ideen an die Oberfläche zu bringen. Er wirkt langsam, dafür aber sehr stark. Am besten also auch ganz  lange hinschauen. Da kann es dann passieren, dass man vielleicht sogar körperlich richtig Hunger bekommt, da der spezielle Bandachat anscheinend die Verdauung fördert und die Bauchspeicheldrüse unterstützt. So sollte Frau sich also das schönste Kleid anziehen, die Lieblingsgemme umhängen und fürstlich speisen gehen!

 
 

CALCEDON

Die Namensgebung des Chalcedon ist wahrscheinlich auf seinen ersten Fundort (der am Bosporus gelegenen Antike- Stadt Chalkedon = Karthago = Karchedon) zurückzuführen. Es gab auch viele Synonyme wie: Kalzedon, Katzedonier…oder im Volksmund wurde er gerne Milchstein" blauer Mondstein" oder Rednerstein genannt. Steinzeitliche Funde belegen, dass er zur Herstellung von Waffen verwendet wurde; im Altertum diente er zur Herstellung von Gemmen, Schmuckstücken und Kunstgegenständen. Chalcedon besitzt aber auch noch andere Verwendungsmöglichkeiten. Es wird berichtet, dass Demosthenes, einer der bedeutendsten griechischen Redner, zu Sprachübungen einen Chalcedon in den Mund genommen haben solle, um laut und klar sprechen zu können. Deshalb ist er wohl auch mit dem Namen "Rednerstein" geläufig. Es heißt zudem, dass die Wirkung des Chalcedon diplomatisches und zielsicheres Argumentieren erleichtert und helfen könnte, Besonnenheit zu bewahren und vom Jähzorn abzuwenden. Im Allgemeinen scheint der Chalcedon sehr gut bei Beschwerden im Hals- und Rachenbereich behilflich zu sein.

 

Onyx – Ein Stein mit Augen

Bei den Griechen bedeutete die Übersetzung für den tiefschwarzen Onyx Fingernagel, was sicherlich nicht auf den Schmutz unter den Nägeln zurückzuführen ist, sondern vielmehr auf seine Wirkung auf Haut, Haare und Nägel. Bereits in der Antike wurde der Stein gegen alles Unheil und auch gegen die Schwarze Magie eingesetzt. Dies waren sicherlich auch Gründe, warum der Onyx immer wieder als Grabbeilage genutzt wurde, denn man wollte die Toten beschützen. Heutzutage setzen wir den Onyx zum Glück ganz anders ein. Der Stein soll seinem Träger mehr Selbstbewusstsein und Widerstandskraft geben, aber auch zu innerer Harmonie führen. Onyx ist sehr beliebt für die Herstellung von Schmuck. Aber nicht nur Manschettenknöpfe und geschnitzte Gemmen werden aus Onyx hergestellt. Es gibt Onyx-Steine, die weiße Einschlüsse haben und ihn ihrer Form Augen ähneln, was dem Schmuckstein durchaus etwas Mystisches verleiht. So wäre es nicht verwunderlich, wenn ein Mann, der seine Angetraute nicht aus den Augen lassen will, ihr einen Onyx mit weißen Einschlüssen schenkt.

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